#47 Die Zizek vs. Peterson Debatte, ihre Essenz und was wir gelernt haben

Dr. Slavoj Zizek und Dr. Jordan Peterson haben endlich ihre lang erwartete Debatte hinter sich, hier eine kurze Zusammenfassung über das, was gesagt wurde und wie ich es interpretiere. Spoiler Alert: Ich denke keineswegs, dass Herr Zizek “gewonnen” hat (was für eine dumme Idee …). Ich glaube, das Format kann verbessert werden, beide Männer (-> Patriarchat) haben wahre und wichtige Dinge angesprochen, aber ich bin auch ein wenig enttäuscht davon, wie Jordan Peterson sich anfangs “verkauft” hat und vor allem, was Slavoj Zizek eigentlich gesagt hat. Zizek war auf den ersten Blick überzeugend, aber wenn man Charme, Humor, Rhetorik und Körpersprache einmal beseite lässt, kam mir die Essenz seiner Reden etwas “flach” und beliebig vor. Er hatte in meinen Augen keine überzeugenden Antworten auf die wichtigen Fragen, die wir zu Leben, Glück (da war er noch recht stark), Kapitalismus, freien Märkten und Marxismus/Neomarxismus stellen sollten.

3 Antworten auf „#47 Die Zizek vs. Peterson Debatte, ihre Essenz und was wir gelernt haben“

  1. Hi!

    Also ich habe das hier gesehen, vor der Debatte.
    Daraus wird klar, dass Zizek auf das komsiche Format mit den
    überlangen Einführungsvorträgen bestanden hat.
    Auch wollte Zizek es vermeiden quasi ein Gespräch zu führen.

    Generell, war der Soiegel Artikel peinlich, weil es da eben wie Du auch sagst nichts zu gewinnen gibt.

    Zizek und Peterson haben beide einfach vernünftige Dinge zu sagen, die im Prinzip auch jeder mit Hausverstand nachvollziehen kann.

    Die degenerierte Linke hasst also Zizek im Zweifel auch, nur in dem Fall Peterson halt mehr, wobei mir nicht mal ganz klar ist,
    woran die das festmachen.
    Ich glaube da gibt es nicht mal Zitate oder sowas, sondern einfach aus Prinzip.

    Mir kam vor, dass die Taktik einfach war, den Sieg zu reklamieren
    und die andere Seite ist sich halt zu blöd in dem Sinn darauf einzusteigen.
    Ist ja oft so im Internet, dass man sich selbst verarschen würde,
    wenn man mit Idioten diskutiert, also muss man ihnen soz. den selbst eingebildeten Sieg überlassen.

    Was ich ein bisschen Schade finde, dass dieser podcast relativ geringe Reichweite zu haben scheint.
    Das entspricht nicht der echt guten Qualität.
    Vielleicht könntest Du mal etwas an der Verbreitung arbeiten,
    vielleicht den twitter account etwas mehr nutzen, paar Sachen retweeten die man gut findet, vielleicht einen tweet am Tag zu interessanten Themen.
    Wie gesagt, du hast echt was zu sagen, das sollten mehr Leute hören.

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