#75 Dr. Hossenfelder: Theoretische Physik und esoterische Quantenphysik

Dr. Sabine Hossenfelder und Guido Bellberg diskutieren Probleme moderner theoretischer Physik, ahnungslose E-Mail-Schreiber und esoterische Quantenphysiker. Außerdem: Die momentane Unmöglichkeit Einsteins Gravitationstheorie und Quantenphysik unter einen Hut zu bringen. Und: Die Suche nach der “Theorie von Allem” (Weltformel) und warum es – physikalisch gesehen – wohl keinen freien Willen geben kann. Sorry.
Übrigens: Die hochinteressanten Bücher von Frau Hossenfelder finden sich im Kluge Freunde Buchclub.

10 Antworten auf „#75 Dr. Hossenfelder: Theoretische Physik und esoterische Quantenphysik“

  1. Dr. Hossenfelder, Sie folgen ziemlich genau den Standpunk der regulären Physik. Nach einer vollständigen Karriere in High-Tech Industrie bin ich immer sicherer geworden, dass die reguläre Physik noch immer Große Fehler enthalt. Darum bin ich mit 70 ein Projekt gestartet, um diese Fehler zu beheben. Dabei bin ich gestartet mit der Entdeckung im Jahr 1936 von Quantenlogik durch John von Neumann und Garrett Birkhoff. Ich habe die Idee, dass von diesem Fundament ein brauchbares Model von der physischen Realität abgeleitet werden kann. Jetzt, fast acht Jahre weiter, scheint das Idee zu stimmen. Es gibt ein mathematisches Modell, das ein ziemliches Teil der Struktur und das Verhalten der wahrnehmbaren Wirklichkeit darstellt. Dieses Model enthalt revolutionäre neue Einsichten. Es bringt neue Mathematik und neue Physik. Das Modell seicht auch das manche Dingen nicht für Experimenten zuganglich sind. Das gilt in Extremum für die dunkle Objekten, die als Lösungen von Differenzialgleichungen zweiter Ordnung für die Felder gelten. Aus diesen Losungen sind allen diskreten Objekten im Universum aufgebaut. Aber in Isolation sind diesen Phänomenen nicht messbar. Diese Feldexzitationen benehmen sich als Schockfronten und erscheinen nur in eindimensionaler oder dreidimensionaler Form. Gleich verteilt in Schnüren stellen die eindimensionale Schockfronten die Fotonen her. Große Mengen von sphärische Schockfronten formen den Fußabdruck von elementaren Teilchen.
    Wenn diese Sachen interessant erscheinen, dann können Sie ein Blick werfen auf das frei zugangliche Dokument „A Self-creating Model of Physical Reality“; http://vixra.org/abs/1908.0223
    Freundlichem Gruße,
    Hans van Leunen, ein pensionierter Physiker

  2. HEP is empirically sterile since its 1960s’ Higgs prediction, yet its maths are rigorous. “Shut up and calculate” is observably weak.

    A molecular beam passing through a muit-slit grating diffracts and interferes (Markus Arndt). Its wavefunction is Schrödinger’s cat obtaining non-classical results. If said molecules were resolved chiral, only left shoes or only right shoes… [ket(left) + ket(right)]/sqrt(2) = 0. Enantiomers are non-superposable coordinate system parity inversions. Each ( [+/-]x,[+/-]y,[+/-]z) +
    ([-/+]x,[-/+]y,[-/+]z) exactly cancels as Hund’s Paradox. The effluent must be racemized when observed, equal numbers of left and right shoes, for having been an achiral wavefunction.

    Trivially synthesize an 11-carbon skeleton with 8 homochiral centers. Arrhenius equation-calculated classical racemization rate constant given experimental conditions cannot exceed 10^(-36,000)/second. If bonehead analytical chemistry falsifies 50 years of HEP predictions, the empirical problem is revealed. Look.

    1. This post is sabotaged. The proposed experiment has been excised. The pivot is Hund’s paradox, not “dog’s” Paradox.

      DOI:10.1103/PhysRevLett.103.023202, arXiv:0811.2140; DOI:10.1088/1361-6455/aa5115, arXiv:1701.00535; DOI:10.1039/C2CP40920H, arXiv:1202.0201

      The proper exposition is linked through my name, bolded above. Physics begins with theory. Organic chemistry begins with observation. Only one can be empirically wrong.

  3. Ein paar Verse zu den Rätseln des Universums:

    DUNKLES UNIVERSUM

    Am Anfang war der Urknall,
    Um uns herum der Nachhall.
    Die Materie in Expansion
    Milliarden Jahre nun schon.

    Es sind dabei die Galaxien
    Einander rasant zu entflie’n.
    Da ist keine Wende in Sicht,
    Irgendwann geht aus das Licht.

    Dunkle Materie ist rätselhaft,
    Dunkle Energie nicht minder.
    Das Wissen ist noch lückenhaft,
    Man kommt nicht recht dahinter.

    Es braucht wohl wieder ein Genie,
    Gar eine neue Theorie.
    Das Weltall ganz zu versteh’n,
    Wird noch etwas Zeit vergeh’n.

    DAS SCHWARZE LOCH

    Ein kosmisches Schwergewicht,
    Zu keiner Diät bereit;
    Sternenstaub das Hauptgericht,
    Verschmäht wird keine Mahlzeit.
    Die Materie superdicht,
    Stark verbogen die Raumzeit;
    Dem Monster entkommt kein Licht,
    Gefängnis für die Ewigkeit.

    TEILCHENPHYSIK

    Ewig bleibt stehn keine Mauer,
    Nichts im Weltall ist von Dauer.
    So zerfällt nach einem Weilchen
    Auch noch das kleinste Teilchen.

    Nukleonen winzig klein,
    Der größte Galaxienverein;
    Was am Himmel sehen wir,
    Der Mensch und alles Getier;
    So schön auch der Bibelbericht,
    Einen Gott brauchte es dafür nicht.
    Die kosmische Dramaturgie,
    Das Universum schreibt sie.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Mit freundlichen Grüßen

  4. Zu allen Zeiten hat das Gros derer, die sich für die Wissen schaffenden ausgegeben haben behauptet, dass das was man “jetzt” weiß der Weisheit letzter Schluss ist und das man nur noch ein bisschen forschen muss, und dann weiß man alles.
    Zum Glück gab es auch immer wieder Revolutionen, die sich aber ganz schnell so normalisiert haben, so dass man meinen konnte, dass das ja sowieso darauf hinaus laufen musste.
    Aber sie haben recht, mit der derzeitigen “Wissenschaft” kann man einen freien Willen nicht erklären.
    Das wäre auch die richtige und ehrliche Formulierung gewesen.
    Es handelt sich ja um eine reine Annahme, dass es sich hier um eine rein physische Welt handelt – es gibt keine Beweise dafür, dass diese Annahme auch stimmt.
    Ganz schlau allerdings, wie sich wie in einem Grabenkrieg die “moderne” Wissenschaft eingegraben hat und alles ausschließt, was nicht materialistisch ist.
    Ich glaube, dass der rein materialistische Ansatz ein psychologisches Phänomen der Angstbewältigung und der eigenen Unsicherheiten ist – nicht der Wille einen freien Willen zu haben (ich kenne übrigens niemanden der im vollen Besitz seiner Geisteskräfte ist und behauptet *er selbst* habe keinen freien Willen – wäre ja auch absurd – dann wären wir nichts weiter als Fleischmaschinen und ich könnte gleich aufhören mir Mühe zu geben mit dem was ich tue).
    Die Unsicherheit der Materialisten besteht darin, dass es in der Wissenschaft nicht um Wahrheit, sondern um die absolute Gewissheit geht.
    Aber alles, was dem Materialismus widerspricht würde automatisch etwas implizieren, über das man niemals Gewissheit haben könnte – also hat man Angst davor, da man nicht weiß, wie eine Wissenschaft aussehen könnte, die sich dafür öffnet.
    Tür und Tor wären offen für alle Scharlatanerie und niemand wüsste mehr, wem man wirklich glauben kann.
    Eine der großen Errungenschaften war ja der Kartesianische Ansatz das Subjektive und das Objektive zu trennen.
    Die “Wissenschaft” wundert sich, dass einem die meisten Leute der “Wissenschaft” das mit dem nicht existierenden freien Willen nicht abkaufen, denn es steht allem zuwider was ein normaler Mensch fühlt.
    Ja ich weiß, fühlen ist Qualia und kann nicht gemessen werden und deshalb darf es das nicht geben, weil die Existenz von Qualia wieder bedeuten würde, dass es mehr gibt als das, was man messen kann und wieder eine Welt impliziert, in der es etwas nicht materialistisches gibt – wobei wir wieder vor dem bereits genannten psychologischen Problem der Materialisten stehen, dass Ihnen eine Heidenangst einzujagen scheint.
    Die Wissenschaftler sind sich sehr wohl bewusst, dass man keine logischen Sätze aufbauen kann von Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Phosphor und Schwefel hin zu dem qualitativen empfinden des Gefühls von Schmerz, Liebe oder dem Empfinden der Farbe Rot.
    Deshalb ist es einfacher, dass man das einfach leugnet und sagt, es sei reine Einbildung.
    Den freien Willen dann als bloße Einbildung hinzustellen finde ich besonders lustig von Wissenschaftlern zu hören, weil diese ja angeblich von Natur aus neugierig und aufgeschlossen sein sollen. Diese Erklärung klingt aber eher danach, dass man das gar nicht suchen will – aber wir sind halt alles nur Menschen und “wollen” nicht alle das gleiche.
    Auch ich halte es unverantwortlich zu postulieren, dass es keinen freien Willen gibt, denn wenn die Menschen denken, sie seien nur Fleischmaschinen ohne Willen spielt das nur der Pharmaindustrie in die Hände, die sich an Depressionen dann goldene Nasen verdienen.
    Darüber gibt es ja bereits Studien, die zeigen das Menschen denen gesagt wird es gäbe keinen freien Willen, depressiv werden und zu keiner Leistung mehr motiviert sind.
    Wenn, dann sollte die Ehrlichkeit siegen und man sollte sagen, dass die derzeitige Wissenschaft einen freien Willen nicht zulässt, weil dies Probleme mit sich bringen würde, deren Tragweite man nicht einschätzen kann, weil wir dann nicht mehr von einer Wissenschaft der absoluten Gewissheit reden können.
    Wir Menschen haben den verantwortungsvollen Umgang mit einer einer Post-Materialistischen Wissenschaft noch nicht gelernt.
    Das sollte sich aber schnell ändern!
    Zum Glück sind nicht alle derselben Meinung und es gibt noch Hoffnung!

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